Wissenswertes zu Indoor-Pools & Schwimmhallen

Schwimmhalle-Glasfront-beleuchtet

Was ist beim Bau einer Schwimmhalle zu beachten?

Ein Hallenbad im Keller? Ein Swimming Pool in Wintergarten? Einen Swim SPA im eigenen Haus? Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zum Bau einer Schwimm- und Badelandschaft im Innenraum. Lesen Sie unsere Ratschläge und erfüllen sich den Traum von einem Pool-Erlebnis wie im Hotel. Sunday-Pools sorgt für Luxus in Ihrem Haus. 

Indoor Pool selber bauen oder bauen lassen?

Es stellt sich nun die Frage, Indoor Pool bauen lassen oder selber bauen? Die Antwort ist klar, professionelle Ergebnisse können Sie nur von Profis erwarten. Die Fachleute von Sunday-Pools können auch einen nachträglichen Einbau von Indoor Pools umsetzen. Wir sind seit 1998 Ihr Profi für Pool- und Wellness-Anlagen.

Beim Neubau einer Schwimmhalle für den Innenbereich werden oft gravierende Fehler gemacht, weil hier grundlegende bauphysikalische Zusammenhänge nicht beachtet werden. Leider zeigen sich die Schäden oft erst nach einigen Jahren. Dabei bleibt es nicht bei einzelnen Schimmelstellen an Kältebrücken, sondern das Schadensbild geht manchmal so weit, dass ganze Konstruktionen wieder abgerissen werden müssen.

Auch im Sanierungsfall oder bei der Modernisierung bestehender Schwimmhallen sollte man auf das Know-How von Schwimmbadexperten zurückgreifen. Denn eine falsche Planung und Ausführung bringt nicht nur jahrelangen Ärger statt dem ersehnten Erholungseffekt, sondern auch langwierige und kostspielige Rechtsstreitigkeiten mit ungewissem Ausgang. Wenn dann der erst fertiggestellte Indoor-Pool schon wieder eine Baustelle wird, dann erreichen die Gesamtkosten oftmals ein Vielfaches der von Grund auf fachgerechten Ausführung.

→ Durch unsere langjährige Erfahrung (Haustechnik seit 1992, Schwimmbadbau seit 1998) können wir von Sunday-Pools Ihnen eine kompetente, herstellerneutrale und gewerkeübergreifende Beratung bieten. 

Nicht nur von privaten Bauherren, sondern auch von Bauplanern und Architekten wird unsere Expertise gern in Anspruch genommen. Im Idealfall sollte bereits in der Phase der Entwurfsplanung eine erste Abstimmung stattfinden, um teure Umplanungen zu vermeiden. Konstruktive, statische, bauphysikalische und schwimmbadtechnische Anforderungen sind dabei genauso wie gestalterische Vorstellungen zu beachten. Nicht zuletzt wird auch das Thema Energiesparen zu erörtern sein, erst recht in Zeiten stark steigender Energiepreise.

 

Ist der Pool privat / halböffentlich / öffentlich?

Natürlich unterscheidet sich die Bauweise und die technische Ausstattung von privaten und öffentlichen Pools. Bei öffentlichen Schwimmbadanlagen, zu welchen auch kleine gewerbliche Becken zählen, wie etwa in Hotels und Saunaanlagen, sind eine ganze Reihe von Normen und Vorschriften zu beachten. Oft trifft man auf die Formulierung "halböffentlich" - diese ist überholt. Alle "nicht ausschließlich privat genutzten" Pools gelten heutzutage als öffentlich.

 

Gfk-Fertigpool-Indoor-Unterkonstruktion

Welche Bauweise wird für Indoor-Pools bevorzugt?

Theoretisch könnte man alle Pools, die für den Außenbereich eingesetzt werden, mehr oder weniger gut auch in einer Schwimmhalle einbauen. Als Bauweise für Indoor-Schwimmbäder trifft man vorwiegend an:

  • Edelstahl-Becken
  • GFK-Fertigbecken
  • Polypropylen-Becken
  • Betonbecken (Innen-Oberfläche gefliest oder mit Folie ausgekleidet) 

Bei den drei erstgenannten Beckenarten ist zu bedenken, dass diese bereits in der Rohbauphase in das Gebäude eingebracht werden müssen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, einzelne Segmente vor Ort zusammenzufügen, wenn das Becken nicht im Stück eingehoben werden kann. Für alle genannten Ausführungen können wir Ihnen gern ein Angebot unterbreiten.

Wenn die Planung Ihrer Schwimmhalle es zulässt, empfehlen wir dringend, um das Becken herum im Untergeschoss/Technikraum einen Freiraum zu lassen für die spätere Zugänglichkeit. Schließlich kann man bei einem Innen-Schwimmbad nicht einfach von außen aufgraben, sollte es z.B. eine Undichtheit an einem Einbauteil geben! 

 

Warum Innendämmung bei Indoor-Pools?

Anders als im Wohnungsbau gibt es in einer Schwimmhalle ganzjährig eine Luftfeuchte von 60...80% bei einer Innentemperatur von 27...32°C. Bei einer nicht dampfdiffusionsdicht ausgeführten Wand- bzw. Deckenkonstruktion wird es deshalb unweigerlich zu einer Taupunktunterschreitung innerhalb des Wandaufbaus kommen. Es gibt keine Gelegenheit zum periodischen oder saisonalen Ablüften eventueller Durchfeuchtungen. Die Folge ist eine sich langsam aufbauende Durchfeuchtung der gesamten Wandkonstruktion Ihres Indoor-Pools. Bei nicht penibel ausgeführten Durchdringungen und Bauteilanschlüssen gilt dies ebenso. Daraus resultieren nicht nur schlechtere Dämmwerte, sondern Korrosionsrisiken bis hin zur Baustoffzerstörung und nicht zuletzt Schimmelbildung mit gesundheitlichen Risiken. Eventuell entstehender Schimmel ist einer der Nachteile von Swimming-Pools im Innenbereich, wenn die Montage nicht fachgerecht und präzise durchgeführt wird. 

Die Lösung für Ihren Indoor-Pool/ Ihr Hallenbad

Wir arbeiten mit verschiedenen Systemanbietern zusammen, deren Produkte Sie über uns beziehen können. Man kann die drei Funktionen:

  • Wärmedämmung
  • Dampfsperre
  • Gestaltung

in einem aufeinander abgestimmten und geprüften System vereinigen. Auch abgehängte Decken und Lichtinstallationen sind mit dem ausgereiften System machbar. Die Verarbeitung kann dank guter Verlegeanleitungen vom Bauherrn selbst, von fähigen Trockenbauern, Baufirmen oder durch unsere Verlegepartner erfolgen. 

Hier können Sie sich detailliert über das Iso-Plus-System informieren. 

 

Isoliersystem-Schwimmhalle-Dampfsperre

Lüftungsanlage mit Entfeuchtung

Ein leistungsfähiger Entfeuchter ist zwar eine gute Idee, kann jedoch nur teilweise befriedigen. Um die Überschreitung gewisser Grenzwerte (z.B. 60-70 %) der relativen Luftfeuchte zu verhindern, ist ein Entfeuchter besser als nichts. Jedoch braucht es eine gute Luftumwälzung in der gesamten Halle, um Taupunktunterschreitungen auch in kritischen Bereichen zu verhindern. 

Auch für die Beschlagfreihaltung der Glasflächen Ihrer Schwimmhalle wird normalerweise eine gute Luftführung benötigt. Die Glasflächen werden dabei mit erwärmter, entfeuchteter Luft beaufschlagt. Dafür werden vor Glasflächen Schlitzschienen im Bodenaufbau eingelassen. Andernfalls ist nicht nur Beschlag zu erwarten, sondern ablaufendes Kondenswasser, welches zu Bauschäden führt. Dafür bieten wir spezielle Schwimmhallen-Klimageräte an, z.B. von SET oder menerga. Diese werden im Technikraum installiert und mittels Luftkanälen angeschlossen. Wenn gewünscht, können diese Geräte nicht nur heizen und entfeuchten, sondern bei Bedarf auch kühlen. Gern erhalten Sie ein Angebot von uns.

  

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Luftführung vor Glasflächen

Moderne Schwimmhallen haben große Glasflächen für eine offenes, lichtdurchflutetes Ambiente. Mittels Schlitzschienen im Bodenaufbau wird warme, entfeuchtete Luft an den Glasflächen entlang geleitet, um diese beschlagfrei zu halten. Die Absaugung der warmen, feuchten Abluft kann verdeckt an unauffälliger Stelle erfolgen, z.B. in der Zwischendecke. In den heutzutage eingesetzten modernen Schwimmhallen-Lüftungsgeräten sind hocheffiziente Wärmetauscher eingebaut, welche die Wärme aus der Abluft größtenteils zurückgewinnen. Nochmals steigern kann man diesen Effekt mittels Wärmepumpentechnik.

 

Steuerung der Belüftungs- und Entfeuchtungstechnik

Eigentlich laufen die Geräte vollautomatisch. Über einen Eingang für die Schwimmbadabdeckung erkennen die Geräte, ob der Pool benutzt wird oder nicht und schalten selbsttätig in den Energiespar- oder Normalmodus um. Unsere modernen Geräte sind auf Wunsch steuerbar über internetfähige Endgeräte/ Tablet/ Smartphone sowie in vorhandene oder geplante SmartHome-Lösungen einzubinden (z.B. KNX).

 

Zusätzliche Wärmequelle gewünscht?

Als Wärmequelle für die Beheizung eines Schwimmbades ist das Lüftungsgerät allein in der Regel schon ausreichend. Aus Komfortgründen wird manchmal um das Becken herum zusätzlich eine Fußbodenheizung gewünscht sowie evtl. ein Handtuchheizkörper. Als Wärmequelle kann die bereits vorhandene Heizungsanlage dienen, sofern ausreichend dimensioniert. Alternativ kann ein eigenes Heizgerät (z.B. wandhängendes Gas-Brennwertgerät) oder auch eine Wärmepumpenanlage dienen. Wichtig ist hierbei die ganzjährig gesicherte Wärmebereitstellung. Normalerweise wird eine Vorlauftemperatur von 50 °C benötigt; spezielle Geräteausführungen können mit Vorlauftemperaturen ab 35°C arbeiten.

 

Die persönlichen Vorteile eines Swimming-Pools im eigenen Haus

Mit einem Swim SPA in Ihren eigenen vier Wänden sind Sie unabhängig von öffentlichen Einrichtungen, deren Verfügbarkeit für die nächste Zeit ungewiss bleibt. Ein Indoor-Pool gibt Ihnen die Möglichkeit, jederzeit sportlich zu trainieren, ausgiebig zu schwimmen, die Chance für Aqua-Fitness oder gezieltes Ausdauertraining. Mit der Installation einer Gegenstromanlage lassen sich unzählige Anwendungen für Ihre Fitness realisieren. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

Entspannung pur in den Relax-Zonen Ihres Pools. Genießen Sie die ruhigen Bereiche des Schwimmbeckens, sitzen bequem an die Pool-Wand gelehnt und tanken neue Energie oder fahren vom Stress des Alltags herunter.

 

Indoor-Pool-Led-Beleuchtung-Schwalldusche

Fazit zur korrekten Umsetzung eines Indoor-Pools/ einer Schwimmhalle

Bau oder Sanierung einer Schwimmhalle lassen sich nicht einfach mal nebenbei erledigen. Dies sind komplexe Projekte, bei denen das Know-How von Sonderfachleuten genutzt werden sollte. Die positiven Effekte einer Schwimmhalle für den privaten Innenbereich reichen von Fitness bis Entspannung. Gern bieten wir Ihnen hierbei unsere Unterstützung an. Auch für die Modernisierung/Sanierung von gewerblichen Schwimmbädern und Wellnesseinrichtungen lohnt sich eine Anfrage bei Sunday-Pools.

> Kontakt mit Sunday-Pools aufnehmen

Eine kurze Zusammenfassung zum Thema Hallenbad finden Sie auch auf Wikipedia. 

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